Fracking in Oberschwaben

BUND-Vortrag:

Fracking in Oberschwaben - Gefahr für die langfristige Daseinsvorsorge mit Trinkwasser ?

Die Fracking-Technologie, mit der Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten gefördert wird, kann zu Verunreinigungen im Grundwasser führen. Besorgnisse und Unsicherheiten bestehen besonders wegen des Chemikalieneinsatzes und der Entsorgung des anfallenden Abwassers, dem so genannten Flowback ´. 

Diese Auffassung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, geäußert in einer Pressemitteilung vom September 2012, wird von vielen Menschen in Oberschwaben geteilt, insbesondere seit in der Region 3 großräumige Konzessionen zur Aufsuchung von Öl und Gas nach dieser Methode erteilt wurden.

Guido Köberle, Mitarbeiter für den Bereich Siedlungsplanung beim Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, möchte in seinem Vortrag erläutern, warum der Regionalverband durch Fracking erhebliche Risiken für die langfristige Daseinsvorsorge mit Trinkwasser allgemein und insbesondere für die überragend wichtige Bodenseewasserversorgung sieht. Auch die Stadt Sigmaringen ist von den Frackingplänen betroffen, weil sie zu einem kleinen Teil ihr Wasser von der Bodenseewasserversorgung bezieht. 

Referent: Guido Köberle, Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, Ravensburg

Termin: Donnerstag, den 14.3. 2013, 20 Uhr im Bildungszentrum Gorheim



Flyer zum Download

Flyer-NO-Fracking.pdf

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